Einschreiten gegen Menschenrechtsverletzungen als Kriegsbegründung


Im Mai 2003 erklärte der stellvertretende US-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz in einem britischen Magazin, dass die Frage irakischer Massenvernichtungswaffen vor allem aus politischen Gründen für die Invasion genutzt wurde. Die Massenvernichtungswaffen Bagdads seien nie der wichtigste Kriegsgrund für die USA gewesen.
Von manchen Kriegsbefürwortern wird das Ziel, die Beseitigung des Hussein-Regimes und damit die Beendigung von ethnischer Verfolgung, Völkermord, Folter und grauenvoller Diktatur als wichtiger Kriegsgrund genannt. In derselben Weise wird auch der Krieg gegen Serbien, an dem die Bundesrepublik Deutschland sich aktiv beteiligte, von vielen Menschen befürwortet, obwohl er ohne UN-Resolution geführt wurde und damit völkerrechtswidrig war. Auch in Serbien wurde ethnische Verfolgung und Diktatur mit Gewalt beendet.

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